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Höll, Pfaffenhofen

Die Magie des Wesentlichen

Nicht alles neu machen. Sondern herausfinden, was wirklich zählt.

Beim Facelift des Bistro Höll konzentriert sich der Entwurf auf wenige, gezielte Eingriffe: Tisch, Licht und Textur. Aus ihnen entsteht eine neue räumliche Ordnung, die den Bestand weiterdenkt, statt ihn zu überdecken.

Der Tisch als Maß aller Dinge

Alles beginnt am Tisch.

Mit seiner Größe, seiner Proportion und seiner Materialität. Einzelne Tische lassen sich zu unterschiedlichen Gruppen verbinden und schaffen so maximale Flexibilität – für zwei, vier oder eine ganze Runde.

Der Raum verändert sich mit seinen Gästen.

Lichtinseln

Über den Tischen schwebt ein zurückhaltendes Schienensystem mit verschiebbaren Pendelleuchten.

Tisch und Licht bewegen sich gemeinsam: Aus Tischgruppen werden Lichtinseln. Jede Gesellschaft bekommt ihren eigenen kleinen Raum im Raum – sichtbar, spürbar und trotzdem flexibel.

Ganz im Sinne von Christopher Alexanders A Pattern Language: Licht kann einer Gruppe eine Grenze geben und damit ihre Zusammengehörigkeit stärken.

Textur & Atmosphäre

Holz, Stoff, Licht und der vorhandene Bestand werden nicht gegeneinander ausgespielt, sondern miteinander verwoben.

Der Eingriff bleibt bewusst klein.

Das Ergebnis darf sich dafür umso selbstverständlicher anfühlen: ein bisschen Restaurant, ein bisschen Wohnzimmer – und vor allem ein Ort, an dem man gerne bleibt.

wenig Eingriff. Viel Atmosphäre

#restaurant #innenraum

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